2012/2013

 

Tätigkeitsbericht des AMW 20012/2013 für die JHV 2013
am 30.12.2013

1. Wie nun sei langen, erprobten Jahren: Der AMW hat sich, wie in den Vorjahren, organisatorisch, personell und materiell (ausnahmslos mit Beträgen unter 100 Euro) an einer Vielzahl von Projekten beteiligt:
an Veranstaltungen der Initiative „Nein zum Krieg“ (der AMW ist Mitbegründer und –träger dieser Initiative), am „Politischen Salon“ von vhs und DGB, schließlich und vor allem an der interdisziplinären Ringvorlesung (ZfK/ISEM) „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“. Insbesondere die Bewirtungsrichtlinien der PUMa machen diese Hilfe unerlässlich (zumeist eine Frage der Höflichkeit…). Einschlägige Vorstandsbeschlüsse liegen vor.

2. Der AMW hat eine Reihe von öffentlichen Aufrufen unterzeichnet (mit Summen um die 20 – 40 €). So einen Aufruf zum Ostermarsch und die Weihnachtsanzeige 2013 in der „jungen Welt“ und dem „Neuen Deutschland“; die FR, jetzt im Besitz der FAZ, war zu teuer geworden…).

3. Weitere Aktivitäten im Einzelnen:
3.1 Hauptaktivität war in 2013 die Vorbereitung einer wissenschaftlichen Tagung (in Kooperation mit dem Zentrum für Konfliktforschung, ZfK) zum Thema „Palästina/Israel: Politische Realität – filmische Perspektiven“. Die Tagung wird unter der Leitung von Dr. Maximiliane Jäger-Gogoll und dem Unterzeichner JMB stattfinden vom 20. – 22. November 2014. Hierfür wurden erste Gespräche geführt, Gelder eingeworben, eine Reise nach Palestina/Israel (für den AMW kostenneutral) vorbereitet. Das vorläufige Konzept findet sich im Anhang – eine Vielzahl von Gesprächen wurde bereits geführt, bzw. ist in der Planung.
2. Die Veranstaltung zur Ölpest im Nigerdelta (11.11.2013), sh, Anlage zur Versende-Mail dieses Berichtes, wurde vom AMW mitverantwortet.
3.2 Der AMW gehörte zu den Aufrufern (und Teilnehmern!) des „Osterspaziergangs 2013“ in Marburg zum militaristischen Jäger-Denkmal im Schüler-Park.

4. Die finanzielle Situation: Das Spendenkonto (1.000.565.560 bei der SK Marburg-Biedenkopf) verfügt weiterhin über ein beruhigendes Haben: 26.12.2013: 4.517,82 € (06.12.2012: 2.458,60 €) (05.12.2011: 2.722,76 €, 16.12.2010: 2.556 €, 29.11.2009: 3.014 €, 56, 20.11.2008: 3.112 €, 7.12.2007: 2.273 €); diese recht hohe Summe beruht vor allem auf einer Spende der Stadt Marburg/von OB Vaupel für die im November 2014 anstehende Tagung.
Weitere regelmäßige SpenderInnen mit kleinen Zuwendungen zwischen 10 und 30 €/Monat sind sehr willkommen. Den bisherigen ZuwenderInnen sei großer Dank! Das Konto konnte Anfang 2007 auf weitgehende Gebührenfreiheit umgestellt werden.

5. Unsere Schriftenreihe beim LIT-Verlag wurde schon vor Jahren mit neuem Leben erfüllt. JM. Becker/Herbert Wulf (letzterer ist Träger des Peter Becker-Preises 2006) gaben in 2008 das Buch „Zerstörter Irak – Zukunft des Irak?“ heraus und stellten es an mehreren Stellen vor, u.a. in der Ringvorlesung des ZfK vor 200 HörerInnen.
In 2010 wurde von den beiden Herausgebern ein Buch zum Afghanistan-Krieg geschrieben: „Afghanistan, Ein Krieg in der Sackgasse“. Die erste Auflage war nach wenigen Wochen vergriffen. Beteiligt war wieder eine hochqualifizierte Auswahl von LandeskennerInnen. Die 2. Auflage erfolgte 2011.
Im Sommer 2012 wurde von JM Becker und Gert Sommer in derselben Schriftenreihe herausgegeben: „Der Libyen-Krieg – Das Öl und die Verantwortung zu schützen“. Dieses Buch ging bereits im Frühjahr 2013 – nach wenigen Monaten – in die 2. Auflage. Auch dieses Buch wurde in der Ring-VL des ZfK vor ca. 150 HörerInnen vorgestellt.
Mehr als 30 Rezensionen über dieses hoch-spannende, u.a. mit einem Streitgespräch zur „Responsibility to Protect“ (M. Daxner/N. Paech) ausgestattete Werk liegen bislang vor.

6. Immer wieder erfreulich und nicht zu vergessen, und hier noch einmal zu erwähnen: Das Finanzamt hat am 05.10.2011 die Steuerbefreiung für die Jahre 2008 bis 2010 erteilt und damit erneut unsere ordnungsgemäße Kontenführung und somit Gemeinnützigkeit bestätigt.
Besonderer Dank gebührt hier Jost Stellmacher, und mit ihm Kerstin Beyer. Anzuschließen ist ein Dank an unsere Kassenprüferinnen Daniela Stellmacher und Victoria Storozenko.

7. Und noch etwas höchst Erfreuliches zum Schluss:
Nach Kai Lipfert hat der AMW nun auch Kerstin Beyer zu einer Festanstellung verholfen. Zur Erinnerung: Vom 1.10.2009 bis zum 30.9.2010 war Frau Kerstin Beyer beim AMW beschäftigt, dies in einer Maßnahme zur „Eingliederung nach § 16 d (SGB) II.“ Aufgrund der beiderseits sehr guten Erfahrung in der Zusammenarbeit in der Maßnahme stellte die AG Sozialpsychologie (J. Stellmacher/U. Wagner) der Philipps-Universität einen Antrag auf Aufnahme von Frau Beyer ins „Sonderprogramm 4“ des Hessischen Sozialministeriums. Dieser Antrag hatte nach mehreren Nachforschungen etc. am 1.10.2010 Erfolg, und Kerstin Beyer war ab diesem Zeitpunkt für drei Jahre im ZfK sowie am FB 04 der PUMa beschäftigt. Wir haben sie in dieser Zeit systematisch fortgebildet. Mit Ablauf dieser Tätigkeit beschäftigte das ZfK Kerstin Beyer auf einer befristeten (0,5-) Stelle.
Seit dem 1.12.2013 hat Kerstin Beyer nun eine unbefristete Anstellung in einem Wiesbadener Anwaltsbüro gefunden, in ihrem ursprünglicher erlernten Beruf.
Wir wünschen Frau Beyer viel Erfolg bei ihrer zukünftigen Arbeit! (Sie war u.a. an der AMW-Steuererklärung der vorangegangenen Jahre beteiligt.)

 

(Verf. J.M. Becker)

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Marburg: Mittwoch, 13.01.2016, 20:00 Uhr; Technologie- und Tagungszentrum, Softwarecenter 3

Gießen: Donnerstag, 14.01.2016, 19:30 Uhr; DGB-Haus Gießen, Walltorstraße 17, Dachsaal

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